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Die Gender Revolution - Relativismus in Aktion

4. Auflage 2008, fe-medienverlag, 160 Seiten
ISBN 3-939684-04-X, 9,95 EUR

Übersetzung auf Polnisch, Ungarisch und Italienisch

vergriffen!

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Gender - ein Wort, das kaum jemand kennt, obwohl "Gender-Mainstreaming" zum "Leitprinzip" und zur "Querschnittsaufgabe" der Politik geworden ist. Der Begriff dient dazu, die Geschlechtsrollen von Mann und frau aufzulösen. Er unterstellt, daß jede sexuelle Orientierung gleichwertig ist und von der Gesellschaft akzeptiert werden muß. Die Gender-Ideologie hat sich hinter dem Rücken der Öffentlichkeit von der EU über die staatlichen Institutionen, die Universitäten und Ausbildungseinrichtungen bis an die Basis der Schulen und Kindergärten eingeschlichen. Sie zerstört das Wertefundament unserer Gesellschaft. Die Wurzel dieser Entwicklung ist die Diktatur des Relativismus. Wenn eine Kultur übereinkommt, daß es nicht möglich ist, das Gute und das Wahre zu erkennen, um daran das Handeln ihrer Mitglieder zu orientieren, dann ist der Kulturverfall unausweichlich.

Dieses Buch wirft in drei Beiträgen Licht auf die Entwicklung von 1968 bis heute:

- Die Diktatur des Relativismus
- Die Gender Revolution - Relativismus in Aktion
- Ausbruch zur Liebe - Wir brauchen eine sexuelle Gegenrevolution


Resonanz

Inge M. Thürkauf
 „Gabriele Kuby hat das (Un)wesen dieser schleichenden Revolution in beklemmender Deutlichkeit herausgearbeitet. Ihr Buch gehört in die Hände aller, denen die christlich-abendländische Kultur noch ein Anliegen ist. Nach der Lektüre wird niemand mehr behaupten können: das habe ich nicht gewusst!“

 


Besprechung von Prof. Manfred Hauke in Theologisches, Sept./Okt. 2010
Die bekannte Soziologin und christliche Publizistin Gabriele Kuby hat mit ihrem Werk über die „Gender Revolution“ eine der größten Gefahren für die Kultur der Gegenwart auf den Punkt gebracht und die geistigen Gegenmittel aufgewiesen. Das Buch liegt inzwischen in der vierten Auflage vor; außerdem gibt es bereits Übersetzungen ins Polnische, Ungarische und Italienische.
Das englische Wort „gender“ („Geschlecht“) dient politischen Ideologen als Kennzeichnung der variablen Geschlechterrollen im Unterschied zur biologischen Prägung der Geschlechter als Mann und Frau („sex“ im Sinne des biologischen Geschlechtes).
Die künstliche Trennung zwischen Biologie und Soziologie mit dem Begriff „gender“ „unterstellt“, so Kuby, „dass jede sexuelle Orientierung … gleichwertig ist und von der Gesellschaft akzeptiert werden muss“ (9). Hierin zeigt sich vor allem in den politischen Instanzen der Europäischen Union ein „Kulturverfall“ mit der von Papst Benedikt XVI. so benannten „Diktatur des Relativismus“ (10 f.). Dagegen setzt die Autorin die Erkenntnisse der Kulturgeschichte, wonach sexuelle Beschränkung und kulturelles Niveau miteinander fallen oder steigen, aber auch das päpstliche Lehramt: Papst Paul VI. hat mit seiner Enzyklika Humanae vitae ein prophetisches Dokument erstellt, das unterstützt wird durch die „Theologie des Leibes“ Johannes Pauls II. und die Enzyklika Benedikts XVI., Deus caritas est. „Es ist eine Gnade unserer Zeit, dass der Weg der Liebe zwischen Mann und Frau heller ausgeleuchtet ist als je zuvor (12)...

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Christian Rudolf, Rezension in Junge Freiheit vom 02.02.2007

Eine faule Frucht des Relativismus
Die christliche Publizistin Gabriele Kuby rechnet mit der Ideologie des Gender Mainstreaming ab

Aufmerksamen Zeitungslesern wird nicht entgangen sein, wie in den vergangenen Monaten die Leitmedien FAZ und Spiegel kritische Beiträge zum „Gender Mainstreaming“ veröffentlicht haben. Von der „Dekonstruktion von Identitäten“ und „politischer Geschlechtsumwandlung“ war da die Rede. Wer hellhörig geworden ist und nach intensiver Aufklärung über die Inhalte des sperrigen Modewortes verlangt, dem sei das neue Buch von Gabriele Kuby „Die Gender-Revolution – Relativismus in Aktion“ empfohlen.

In drei leicht lesbaren Aufsätzen arbeitet die Soziologin und christliche Vortragsrednerin die weltanschaulichen Grundlagen der „Gender“-Theorie heraus und zeigt deren Früchte auf. Die Ursache, so wird unzweifelhaft deutlich, ist das relativistische Denken der Zeit. Kein moderner Denker hat es so treffend gekennzeichnet wie Joseph Ratzinger, als er von der „Diktatur des Relativismus“ sprach, die „als letzten Maßstab nur das eigene Ich und dessen Wünsche“ gelten läßt. Relativismus bedeutet: „Wir können das Gute und das Wahre nicht erkennen“, weswegen es keine verbindliche Basis unseres Zusammenlebens in Freiheit sein könne. „Wer den Anspruch erhebt, zu wissen, was gut und wahr ist, gilt als intolerant und muß deswegen bekämpft werden.“ Gibt es keine Erkenntnis des Wahren und Guten, so auch kein verbindliches Urteil über Gut und Böse.
Die Krise unserer Kultur, argumentiert Kuby so stringent wie engagiert, wurzelt in der Zerstörung ihres christlichen Wertefundaments, allen voran der Normen zum Umgang mit der Sexualität. Diese hegten die Sexualität auf die Ehe zwischen Mann und Frau, auf Erwachsene, auf Nicht-Verwandte, auf einen intimen Raum ein. Die „sexuelle Revolution“ hat alles das hinweggespült, was bis vor zwei Generationen eine Selbstverständlichkeit war und dieser Kultur ihre weltgestaltende Kraft gab. Sie zitiert das große Werk des britischen Anthropologen James Dobson Unwin (Sex and Culture, 1934), der die ausnahmelose Regel nachwies, daß das kulturelle Niveau einer jeweiligen Gesellschaft desto höher reiche und überhaupt Gottesverehrung praktiziert werde, je größer die sexuelle Beschränkung sei. Kuby zeigt, daß die „Gender“-Ideologie, seit 1999 „durchgängiges Leitprinzip und Querschnittsaufgabe“ der Bundesregierung, die konsequente Fortsetzung jener sexuellen Umwälzung und der „extremste Auswuchs des Relativismus, der denkbar ist“...

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